Hans Peter Kuhn

Klangkünstler und Komponist | Berlin

Hans Peter Kuhn schuf für die Inszenierung von Christian Bertram "robert walser mikrogramme" die Bühnenmusik.
Kuhn begann in den 70er Jahren als Tonmeister an der Schaubühne Berlin. Bald darauf setzte er in der Zusammenarbeit mit Robert Wilson neue Maßstäbe, indem er dessen Methode aufgriff, Realzeit und Theaterzeit in ein neues Verhältnis zu setzen. Kuhn entwickelte einen besonderen Stil, mit Zeitwahrnehmung akustisch zu experimentieren. Heute ist Kuhn ein international arbeitender Künstler, der mit seinen Licht- und Klangkunstwerken immer wieder durch eine faszinierende ästhetische Kraft überrascht. In seinen Musikstücken und Environments für Tanz und Theater entfaltet er einen ganzen Kosmos konkreter Klänge, die - stets nach musikalischen Kriterien organisiert - in unterschiedlichen Graden außermusikalische Wirklichkeit repräsentieren.
Theaterarbeiten mit Robert Wilson u.a.: "Death, Destruction and Detroit", "The Civil Wars", "Alkestis", "The Forest", "Orlando", "König Lear", "Alice im Bett", "Ozeanflug", "Dr. Faustus Lights The Light", "Saints And Singing". Mit anderen Regisseuren: "Macbeth" (Luc Bondy), "Ghetto" (Peter Zadek), "Der Sturm" (Claus Peymann), "Die Zeit und das Zimmer" (Luc Bondy), "House/Lights" (Wooster Group, N.Y.).

www.hpkuhn-art.de