Giorgio Agamben

Philosoph | Venedig

Giorgio Agamben hielt im Rahmen der Theaterproduktion "robert walser mikrogramme" einen Kurzvortrag zum Vermächtnis des Dichters auf der Podiumsdiskussion in der Akademie der Künste Berlin am 17. April 2005: "Warum war und ist Robert Walser so wichtig für mich? - Walsers philosophischer Spaziergang".
Agamben gehört zu den meistdiskutiertesten Philosophen der Gegenwart. 1942 in Rom geboren ist er der Herausgeber der Schriften Walter Benjamins in italienischer Sprache. 1978 erschien "Infanzia e storia" ("Kindheit und Geschichte"), 1985 "Idea della Prosa" (dt. 1987 "Idee der Prosa". Seit Ende der achtziger Jahre beschäftigt sich Agamben vor allem mit politischer Philosophie. So veröffentlichte er 1995 "Homo sacer. Die souveräne Macht und das nackte Leben", kurz darauf "Was von Ausschwitz bleibt. Das Archiv und der Zeuge" sowie "Ausnahmezustand". Wichtig im Hinblick auf Immanenztheorien bei Melville, Walser, Kafka: "Bartleby oder die Kontingenz", 1998, und "Die kommende Gemeinschaft" (dt. 2003); Weitere Publikationen: "Das Offene. Der Mensch und das Tier" (dt. 2003), "Profanierungen" (2005), "Nymphae" (2007).

Zum Kurzvortrag von Giorgio Agamben