Bob Rutman

Bildhauer, Instrumentenbauer, Klangerfinder, Maler, Musiker und Zeichner | Berlin

Robert Rutman wurde 1931 in Berlin geboren. Seiner jüdische Mutter floh mit ihm 1938 nach Polen, von dort 1939 nach England. 1950 folgte die Auswanderung in die USA. Nach dem Militärdienst in Deutschland (Heilbronn) studierte Bob Rutman 1955-62 Kunst in New York und Mexico-City.
1966 gründete er einer eigenen Galerie in New York. Zur gleichen Zeit entstanden Prototypen für das "steel-cello" und die "bow-chimes" – gewölbte Stahlbleche, die er mit dem Bogen bestreicht.
1975 gründete Rutman das Steel Cello Ensemble, mit dem er in den 70er Jahren umfangreiche Tourneen durch Amerika und Europa unternahm. 1976 entstand in Boston der Hauptteil seines bildnerischen Werkes. Nach zahlreichen multimedialen Performances in den Achtzigern z.B. in New York City kehrte er 1990 nach Berlin zurück, wo er seither lebt u. arbeitet.
1998 begleitete er die "Einstürzenden Neubauten" auf ihrer US-Tour.
1999 trat er zusammen mit Christian Bertram in einer Herman Melville-Performance in Juliette's Literatursalon auf sowie beim Berliner Atonal-Musikfestival.

www.rutman.de